Nossentiner und Schwinzer Heide in

            Mecklenburg-Vorpommern

 

Die Stadt Malchow

 

 

              

Die drei Ungleichen von Malchow

 

Versteckt, nicht sehr sichtbar und doch an bedeutendem Platze stehen sie, hoch aufgerichtet und erzählen von vergangener Zeit. Zu dritt überdauerten sie schon Jahrhunderte und noch immer ragen ihre starken Arme gen Himmel, obwohl schon viel Wind ihren festen Willen brach, mancher Sturm sie zerzauste und Wetterfeuchte immer wieder ihrem hölzernen Skelett zusetzte wie auch einige Menschen, die ihnen aus Unvernunft Wunden beibrachten.

 

Drei Ungleiche trotzten dennoch allen Widrigkeiten der Geschichte und sind so Symbole geworden für Beständigkeit, Treue und Glauben im Sinne der Kirche, unterhalb derer sie sich befinden, aber auch nach dem Wunsch und Willen der Bürger, die Malchow besiedeln und ihrer kleinen, im wirtschaftlichen Aufwind befindlichen Stadt im Herzen der Mecklenburger Seenplatte eine sichere Zukunft bauen.

 

Drei Ungleiche sehen tagein und tagaus vielen Menschen von frühmorgens bis zum späten Abend zu, die ihr Tagewerk vollbringen und jene, denen sie nicht dabei zusehen, die fahren an ihnen vorüber, außerhalb gelegenen Zielen entgegen.

 

Drei Ungleiche sehen manchmal Kinder spielen vor der evangelischen Kirche, auf deren Terrain sie stehen oder auf dem nahe gelegenen Schulhof einer mit historischem Namen geehrten Bildungsstätte, deren Außenputz so neu und frisch, dass es eine Freude ist hinzusehen, auch nach bedeutendem Spruche, wie dieser in traditionsreicher Manier die Außenfassade der Schule schmückt und altem Klassiker Johann Wolfgang von Goethe damit große Ehre erweist.

 

                                                    ©byskb2010


Zu diesen 4 Fotos lässt die Story noch etwas auf sich warten ...